Zwei Radfahrer die am Race around the Netherlands teilnehmen fahren auf einer Straße durch Dünen.

Radfahren

Race around the Netherlands

2.000 Kilometer in 8 Tagen, ein Ultra-Cycling Erlebnisbericht

Race around the Netherlands: Ein Ultra-Cycling Rennen um die Niederlande

Martin und Christian sind zwei langjährige Freunde, die gemeinsam schon einige Abenteuer auf dem Fahrrad gemeistert haben. Vor zwei Jahren standen sie schon einmal an der Startlinie des Race around the Netherlands. Bei ihrem ersten Versuch mussten sie das Rennen wegen einer geschwollenen Achillessehne abbrechen. Wie die beiden sich vorbereitet haben und ob sie es in 2024 über die Ziellinie schafften, findet ihr in diesem Erfahrungsbericht heraus.

Die wichtigsten Fakten zum Ultra-Cycling Event Race around the Netherlands

Das Race around the Netherlands ist ein "self-supported ultra-cycling bike race". Die Teilnehmer müssen die vorgegebene Strecke so schnell wie möglich abfahren, sich dabei komplett selbst versorgen und dürfen keine Hilfe von außen annehmen. Die Distanz von über 1.950 Kilometern bei über 6.800 Höhenmetern muss dabei aus eigener Kraft als Einzelstarter oder Paar zurückgelegt werden. Das Zeitlimit dafür beträgt achteinhalb Tage. Herausfordernd ist neben den unterschiedlichen Witterungsbedingungen vor allem die Versorgung mit Lebensmitteln und genügend Flüssigkeit. Es gibt kein Preisgeld. Alle Information zum Ultra-Cycling Event Race around the Netherlands findest du auf der eigenen Seite.

Die Vorbereitung – Training, Packen und Tourenplanung

Bevor wir mit 260 anderen Teilnehmern an der Startlinie des Race around the Netherlands standen, gab es eine Menge zu tun, allen voran natürlich das Training. Wer jeden Tag 250 Kilometer oder mehr auf dem Fahrrad zurücklegen möchte, muss seinen Körper, aber auch den Geist darauf vorbereiten. Über den Herbst und Winter trainierten wir wetterbedingt hauptsächlich drinnen auf einem Indoortrainer. Mit jeweils zwei kleinen Kindern zu Hause ist ein strukturiertes Training so am einfachsten umsetzbar. Etwa viermal die Woche absolvierten wir Intervalltrainings. Allerdings müssen sich nicht nur die aktiven Strukturen beim Ultra-Cycling Training anpassen, also die beanspruchte Bein-Muskulatur, sondern auch andere Stützmuskeln und passive Strukturen. Dazu gehören Bänder und Sehnen, Nacken und natürlich der Sitzbereich.

Sobald es etwas wärmer wurde, fuhren wir, so oft es ging draußen. An einem Wochenende im März vereinbarten wir eine dreitägige Trainingseinheit, um Mensch und Material zu testen. Jeder packte seine Sachen (so wenig wie möglich, so viel wie nötig) in spezielle Bikepacking-Taschen am Fahrrad. Für einen allgemeinen Überblick zum Thema Rennrad Training haben wir hier einen eigenen Beitrag

Zusätzlich studierten wir die Strecke in den Niederlanden, um bereits im Voraus einen groben Überblick über Verpflegungspunkte wie Tankstellen und Supermärkte zu erhalten. Für die Übernachtungen unterwegs haben wir uns bei der Organisation "Vrienden op de fiets" (zu Deutsch: Freunde des Radfahrens) angemeldet. Dieses niederländische Bed & Breakfast Netzwerk vermietet günstig private Zimmer oder ganze (Garten)Häuser zum Preis von 25 € pro Nacht pro Person, inklusive Frühstück.

Zwei Teilnehmer des Race around the Netherlands fahren mit ihren Rädern der Abendsonne entgegen.

Race around the Netherlands – ein Rennbericht in acht Akten

Viele verschiedene Radfahrer stehen im Startbereich des Ultra-Cycling Events Race around the Netherlands

Tag 1 – Bekannte Wege, neue Eindrücke

Als wir endlich um 8 Uhr an der Startlinie im Getümmel mit den anderen Fahrern standen, waren wir natürlich extrem aufgeregt. Die Zeit schien stillzustehen, bevor Michael – der Veranstalter – die große Race around the Netherlands Fahne schwang und damit den Start besiegelte. Es ging direkt zügig voran und die lange Kette an Radfahrenden, die über die engen Straßen nahe der Stadt Arnhem fuhren, schien nicht abzureißen. 

 Aber das waren längst nicht die einzigen Menschen auf der Straße. Es war der Königstag in den Niederlanden, ein Nationalfeiertag mit Umzügen und Festlichkeiten in jeder größeren Stadt. Oft mussten wir deswegen sehr langsam durch Menschenmassen und Umzüge in den Innenstädten zirkeln. 

 Auch der Wind war uns an diesem Tag nicht freundlich gesinnt, sondern eher eine Herausforderung. Dennoch konnten wir die landschaftlichen Highlights wie den Nationalpark "De Hoge Veluwe" ausgiebig genießen. Das Ziel nach 261 Kilometern war das Haus von Arjen und seiner Frau südlich von Enschede, wo wir bereits zwei Jahre zuvor müde in die Betten gefallen waren.

Tag 2 – Nicht schon wieder!

Kurz vor 6 Uhr morgens klingelte der Wecker und wir wankten schlaftrunken und schon ziemlich erschöpft zum Frühstück. Es war fast unvorstellbar, dass wir heute knapp 280 Kilometer fahren wollten. Die nächste Unterkunft hatten wir aber schon am Abend zuvor gebucht, also blieb uns keine andere Wahl. Beim Frühstück und auf den ersten Kilometern begleiteten uns zwei alte Bekannte, Werner und seine Freundin Juliett. Wir hatten sie vor zwei Jahren auf der Strecke kennengelernt und zufällig später im Haus von Arjen wiedergetroffen. Etwa 100 Kilometer fuhren wir zusammen, bevor Christian und ich uns entschieden, etwas mehr in die Pedale zu treten und den anderen beiden bald Lebewohl zu sagen. 

 Kurz danach spürte ich zum ersten Mal wieder ein Druckgefühl in meiner linken Achillessehne. Ich war wütend, enttäuscht und den Tränen nahe. Ich nahm meine Ferse aus dem Schuh und fuhr die restlichen 150 Kilometer durch schöne Wälder und die Festung Bourtange. Am Morgen und zwischendurch war es für uns unvorstellbar, dass wir am Abend kurz vor Groningen nach 276 Kilometern in unsere Recovery Socks schlüpfen würden.

Drei Radfahrer fahren auf einer Straße im Wald nebeneinander
Zwei Radfahrer von hinten die entlang eines Deichs mit Schafen fahren und am Ultra-Cycling Event Race around the Netherlands teilnehmen

Tag 3 – Wenig Meer, um so mehr Schafe

Die Wetteraussichten für den dritten Tag waren sehr gut, die Windaussichten hingegen eher schlecht: viel Sonne und eine steife Brise aus Südwest. Das sollte bedeuten, dass wir die ersten 60 Kilometer Rückenwind hatten, die nächsten 200 Kilometer jedoch gegen den Wind ankämpfen mussten. Dazu kam die Aussicht auf Deiche und Schafe, sonst nichts. Immerhin hatte sich meine Achillessehne wieder beruhigt. 

 In Groningen, an einer hochgefahrenen Brücke, sammelten sich etwa acht Teilnehmer des Race around the Netherlands, zu erkennen an ihren vollgepackten Fahrrädern und den Cycling Caps mit großen Nummern darauf. Man kam natürlich unweigerlich ins Gespräch, was dazu führte, dass wir den Rückenwind nicht wirklich für uns nutzen konnten. Überrascht von der geringen Durchschnittsgeschwindigkeit kamen wir am Meer an, das irgendwie aber gerade nicht da war. 

 Zur großen Pause gegen 14 Uhr stellten wir fest, dass alle Versuche, eine Übernachtung bei einer Privatperson zu finden, ins Leere liefen. "Ferien", stellte eine Frau am Supermarkt fest, die unsere Bemühungen verfolgt hatte. Zum Glück fanden wir noch ein Hotel im Küstenort Lemmer. Die 120 Kilometer bis dahin waren schön, aber eintönig und durch den Wind sehr kräftezehrend.

Tag 4 – Neuland in Sicht!

Heute hatten wir gleich drei wichtige Zwischenziele vor Augen. Zum einen die Gesamtstreckenmarke von 975 Kilometern (die Hälfte der Strecke), zum zweiten die 1.000-Kilometer-Marke (innerhalb von 4 Tagen) und zum dritten den Punkt, an dem wir zwei Jahre zuvor abgebrochen hatten. Das bedeutete auch, endlich Neuland zu betreten! 

 Der Gegenwind blies uns weiter kräftig ins Gesicht, aber mit der Aussicht auf Besserung rollten die ersten 90 Kilometer des Tages gut dahin. Nun kam der Wendepunkt: Wir fuhren nicht mehr gen Süden, sondern Norden. Der Rest des Tages sollte durch Rückenwind weniger kräftezehrend sein. Dieser brachte uns gut voran, doch leider half er uns wenig in dem von Touristen komplett überlaufenen Edam (der Heimat des Edamer Käses). Dort mussten wir die vier Kilometer lange Promenade schieben. Die wichtigen Meilensteine waren dann unglamouröser als gedacht, vor allem aufgrund unserer zunehmenden Müdigkeit. 

 In Den Helder sorgten dann Regen und Christians Informationen über seine schmerzende Achillessehne für den bisherigen Tiefpunkt der Gefühle. Ich war so froh das bei mir alles ruhig blieb, umso besser konnte ich Christian nun verstehen. Immerhin konnten die letzten 20 Kilometer des Tages durch die Dünen die Gemüter etwas beruhigen.

Ein Radfahrer der beim Race around the Netherlands teilnimmt trägt sein Fahrrad über eine Schleuse.
Zwei Ultra-Cycling Radfahrer von hinten die eine Promenade entlang fahren wo ein Leuchtturm steht.

Tag 5 – Trail Magic

Mit gemischten Gefühlen saßen wir am Frühstückstisch. Einerseits waren die Aussichten für heute Rückenwind, ein wunderschöner Weg durch die Dünen und die Städte Den Haag sowie Rotterdam. Andererseits hatte Christian immer noch mit seiner Achillessehne zu kämpfen. Wir fuhren erstmal los. 

 Landschaftlich war es wirklich unfassbar schön, aber Christian wurde immer stiller. Dann plötzlich sprach uns ein fremder Radfahrer an. Er hatte vor vier Jahren am gleichen Event teilgenommen. Christian berichtete von seinen Problemen, der Fremde davon, dass er genau das Gleiche hatte und was er getan hatte, um trotzdem ins Ziel zu kommen: Die Schuhplatte der Klickpedale am Schuh ganz nach hinten schieben und den Fuß tapen. Wir setzten beide Tipps sofort in die Tat um und bei Christian war augenblicklich eine Besserung zu spüren. Gut gelaunt kamen wir flott durch Den Haag und bis in die Metropole Rotterdam. Eine riesige Stadt mit einem Großstadtflair wie man es in London hat. 

 Plötzlich hörten wir an der Ampel hinter uns eine Stimme: „Martin und Christian?“ Wir konnten es nicht glauben! Es war Patrick, den wir ebenfalls zwei Jahre zuvor kennengelernt hatten. Er hatte unsere Namen auf der Starterliste gefunden und hat unsere Reise über unseren GPS-Tracker verfolgt und uns dann in Rotterdam abgefangen, obwohl er selbst dieses Mal beim Rennen gar nicht dabei war. Wow, was für ein Moment. Wir fuhren ein Stück gemeinsam und am Abend nach knapp 260 Kilometern dachten wir immer noch, Wow, was für ein Tag!

Tag 6 – Ein verrückter Tag

Unsere Gastgeberin der letzten Nacht versorgte uns mit einem wahnsinnig tollen Frühstück, das keine Wünsche offen lies. Wir starteten in den Tag mit der Aussicht auf Sonne und Rückenwind, zumindest auf den ersten Kilometern. Christians Achillessehne ging es „so lala“, wir beide hatten aber sehr mit Sitzproblemen zu kämpfen. Beim Ultra-Cycling sind Sitzprobleme genauso wie die Reizung der Achillessehne keine Seltenheit. 

 Die ersten Kilometer am Meer gingen gut weg und wir überlegten wie weit es heute gehen kann. Wir dachten „richtig weit!“ bis wir plötzlich eine Straßensperrung wahrnahmen. Durch Brückenarbeiten sollten wir 30 Minuten Standzeit haben. Die Baufirma hatte extra für alle wartenden Fahrradfahrer einen Versorgungspunkt mit Kaffee und Keksen aufgebaut. Ganz schön krass, dachten wir. Nach dem Weiterfahren hatten wir plötzlich Gegenwind und es wurde mit jedem weiteren Kilometer kälter und nebliger. Zwischenzeitlich waren die Wege auch noch vollkommen mit Sand bedeckt. Und plötzlich lag im Stadtzentrum von Goes ein älterer Mann regungslos auf dem Boden, unter seinem Fahrrad. Ihm eilten gleich viele Passanten zu Hilfe und wir konnten weiterfahren, was für ein Tag! Obwohl wir bereits ein Hostelzimmer gebucht hatten, lief es am Ende des Tages so gut, dass wir überlegten weiter zu fahren als die 235 km bis zum Hotel. Der Regenradar sagt allerdings ein heftiges Gewitter voraus, das uns genau dann erreichte, als ich auf dem Weg in die Dusche war.

An einer Brückenbaustelle stehen drei Radfahrer und warten, dabei trinken sie Kaffee und essen Kekse
Eine Straße ist vollständig mit Wasser überspült.

Tag 7 – Der Wind spinnt und der Regen gleich mit

Der Regen sollte nicht nur die Nacht hindurch, sondern auch am kommenden Tag unser Begleiter bleiben. Am Morgen erwarteten uns also Gegenwind und Regen, am Nachmittag einige Anstiege und Sonne. Es war tatsächlich ein richtiger Kampf gegen die Elemente, und wann wäre ein Plattfuß ungünstiger gewesen als jetzt? Ein Nagel bohrte sich durch meinen Reifen und bescherte uns eine Stehpause von 20 Minuten. 

 Dann ließ der Regen etwas nach, aber der Gegenwind nahm zu. Wir kämpften uns weiter Richtung Süden, bis wir den ersten von 11 Anstiegen in Angriff nehmen mussten. Manche davon waren gut machbar, andere mit einer Steigung von bis zu 22 % extrem herausfordernd. Unser Ziel war es, jeden Gipfel ohne Absteigen zu bezwingen, und das gelang uns tatsächlich. Zwischendurch mussten wir sogar eine Straße passieren, die durch den Regen der Nacht komplett überflutet war. 

 Der höchste Punkt war der "Drielandenpunt" auf einer Höhe von 322 m ü. NHN, wo die Grenzen von Deutschland, Belgien und den Niederlanden aufeinandertreffen. Die letzten beiden Anstiege des Tages waren dann nur noch ein Klacks, dennoch kamen wir erst kurz vor 21 Uhr nach 205 km im Hotel an. Die Fahrräder waren dreckig, die Aussichten für den nächsten Tag hervorragend.

Tag 8 – Angriff ist die beste Verteidigung

Zum letzten Mal klingelte der Wecker kurz vor 6 Uhr, zum letzten Mal zogen wir unsere Sports Compression Sleeves hoch (hier kannst du alles zum Thema Compression Sleeves für den Radsport erfahren), und zum letzten Mal saßen wir exakt um 7:21 Uhr auf unseren Fahrrädern. An diesem letzten Tag zogen sich die Kilometer in die Länge wie Kaugummi unter dem Schuh an einem Sommertag. Einfach nur die letzten Stunden auf dem Fahrrad abzuspulen, hatte keinen Reiz mehr für uns. Wir entschlossen uns deshalb, in den absoluten Race-Modus zu gehen. 

 Wir lagen im Rennen irgendwo zwischen den Plätzen 180 und 220, aber wir taten jetzt so, als ginge es um das Siegertreppchen. Die letzten 222 Kilometer wollten wir mit einer Pausenzeit von unter 30 Minuten und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 25 km/h schaffen. Dieses Spiel brachte den benötigten Schwung in die Sache. Viele der anderen Teilnehmer des Race around the Netherlands fuhren die gesamte Zeit in diesem Modus, uns reichte es jedoch für den letzten Tag. 

 Kurz vor 17 Uhr kamen wir ins Ziel und wurden von den anwesenden Radfahrern beklatscht. Michael, der Veranstalter, gratulierte uns und schoss das Ziel-Foto. Und sogar Patrick war da – was für ein Final

Im Zielbereich des Race around the Netherlands stehen zwei Finisher uund freuen sich.

Das Fazit zum Race around the Netherlands


Christian und Martin brauchten 7 Tage, 10 Stunden und 15 Minuten, um beim Ultra-Cycling-Rennen Race around the Netherlands ins Ziel zu kommen. . Dabei verdrücken die beiden jeweils etwa 70 Schokoriegel, 3,5 kg Kartoffelsalat und diverse Teilchen; getrunken wurden über 10 Liter Kakao und 12 Liter Saft, um die Energiereserven wieder aufzufüllen. Die Platzierung spielt für die beiden keine Rolle, aber mit ihrer Zeit liegen sie im letzten Drittel des Starterfelds. Von den etwa 260 Startern kamen knapp unter 200 innerhalb des Zeitlimits ins Ziel. Für die beiden Teilnehmer ist aber nicht die Platzierung in einem Ultra-Cycling Event das Entscheidende, sondern die vielen Eindrücke, Kontakte und persönlichen Herausforderung. Trotz der vielen Wehwehchen und Strapazen war es für Christian und Martin ein unvergesslich schönes Abenteuer. Auf der Rückfahrt nach Hause debattierten sie darüber, welches Ultra-Cycling Event sie als nächsten bestreiten wollen.

Bildergalerie zum Ultra-Cycling Event Race around the Netherlands

Hier eine Galerie mit vielen Bildern die Christian und Martin während des Race around the Netherlands gemacht haben.

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